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21.10.2018Herren I

Herren I - 3. Meiserschaftsrunde

Die dritte Runde startete für Flamatt am frühen Sonntagmorgen in Spiez. Mit zwei weiteren guten Auftritten wollten die Sensler die zwei Siege vom letzten Spieltag bestätigen. Das Unterfangen gelang punktemässig gegen zwei starke Gegner eigentlich gut, Flamatt zeigte aber zwei unterschiedliche Gesichter. Am Ende resultierten ein 5:5 gegen Mümliswil und ein 6:6 gegen Floorball Köniz. Damit bleiben die Flamatter an den vorderen Plätzen dran und können von einem gelungenen Saisonstart mit 7 Punkten aus 6 Partien sprechen.
 

Um 9.00 Uhr ging es los und Flamatt zeigte von Beginn weg eine konzentrierte Leistung. Zwar zirkulierte der Ball oft in den gegnerischen Reihen, doch liessen die Flamatter nur wenige gefährliche Abschlüsse zu. Und wenn doch einmal ein Schuss aufs Tor kam, parierte ihn Stefan Gurtner sicher. Offensiv tat sich der Aufsteiger schwerer, gute Aktionen zu kreieren. Entsprechend fielen drei der vier Tore nach Freistössen. Die grosse Effizienz bei diesen Standards führte zu einem 4:1-Vorsprung zur Pause.

Die Effizienz blieb auch in der zweiten Hälfte ein Thema. Allerdings nahm sie bei den Senslern ab und erlaubte deshalb Mümliswil im Spiel zu bleiben. Und beim Stand von 5:3 kurz vor Schluss riskierte Mümliswil mehr und ersetzte den Torhüter durch einen vierten Feldspieler. Die Wette ging auf und nach zwei Treffern jubelte Mümliswil eine Sekunde vor Schluss (39.59) über den Ausgleich. Trotz einer couragierten Leistung fühlte sich der eine Punkt wie eine Niederlage an.
 

In der zweiten Partie gegen Köniz sollte es anders kommen. Die Flamatter schienen am Anfang noch nicht ganz bereit und kassierten zwei frühe Tore. Sowieso war Köniz in fast allen Belangen den Senslern einen Schritt voraus und liessen nur sehr wenig zu. Doch Flamatt fand den Tritt bald wieder und schaffte dank präzisen Abschlüssen den Ausgleich wieder. Nun wog das Spiel hin und her mit vielen Zweikämpfen und Torszenen. Zur Pause führte Flamatt mit einem Tor Vorsprung (5:4).

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie ausgeglichen, keine Mannschaft konnte den Kontrahenten entscheidend distanzieren. Flamatt suchte immer wieder eine Lücke, hatte aber Mühe mit der guten Blockarbeit der Könizer. Abgefangenen Bällen folgten dann gleich blitzschnelle Konterangriffe. In Rückstand liegend ersetzte Flamatt den Torhüter kurz vor Schluss. Und siehe da, auch diesmal gelang der Ausgleich zum 6:6. Und dieser Punkte fühlte sich deutlich besser an, als das Unentschieden davor.


Bericht: B. Egli

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