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01.12.2019Damen

Damen - 5. Meisterschaftsrunde

Nach zuletzt fünf Siegen in Serie reisten wir mit viel Selbstvertrauen an die bevorstehende fünfte Meisterschaftsrunde nach St-Maurice im Wallis. Einziger wehrmutstropfen an diesem Sonntagmorgen waren die zahlreichen Abwesenheiten und dass wir zum ersten Mal in dieser Saison nicht mit drei Linien antreten konnten. Davon liessen wir uns jedoch nicht beirren und nahmen die bevorstehenden, zwei grossen Herausforderungen optimistisch in Angriff.
 

In der ersten Partie stand uns der letztjährige souveräne Gruppensieger Bevaix gegenüber. Obwohl die Neuenburgerinnen in dieser Saison den Tritt noch nicht richtig gefunden haben und dementsprechend in der hinteren Tabellenhälfte zu finden waren, wollten wir an diesem Sonntag nicht der Aufbaugegner sein, damit sie die Wende schaffen können. Entsprechend fokussiert stiegen wir in die Partie und gingen schon nach wenigen Sekunden in Führung. Mit dem kleinen Vorsprung im Rücken spielten wir etwas befreiter auf und kreierten weitere tolle Torchancen. Einziges Manko zu diesem Zeitpunkt war die fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Kasten. Ganz nach dem Sprichwort "Wer sie vorne nicht versenkt, bekommt sie hinten" lagen wir durch ein etwas überraschendes Doppelpack der Neuenburgerinnen plötzlich mit einem Tor in Rückstand. Zum Glück verfielen wir dadurch nicht in eine Schockstarre. Im Gegenteil, wir schalteten einen Gang höher und belohnten unseren Aufwand bis zur Pause mit zwei weiteren Toren zum knappen Pausenstand von 3:2.

Die Vorgaben für die zweite Halbzeit waren schnell gemacht, Defensiv weiterhin solid agieren und Offensiv die Torchancen effizienter ausnutzen. Obwohl wir stark in den zweiten Umgang starteten, war es Bevaix welches das Score eröffnete und erneut ausglich. Doch nun löste sich unser Knoten vor dem gegnerischen Tor endgültig und wir erzielten kontinuierlich Tor um Tor und zogen mit 8:3 davon. Darauf konnten die Neuenburgerinnen nicht mehr reagieren und das vierte Gegentor war nur noch etwas Resultatkosmetik. Dank diesem Erfolg, realisierten wir mit sieben Siegen aus neun Spielen die beste Vorrunde seit vielen Jahren und waren bereit zum Start der Rückrunde dem aktuellen Leader ein Bein zu stellen.
 

Für die Partie gegen den Leader aus dem Simmental hatten wir uns viel vorgenommen, einerseits wollten wir uns für die Niederlage in der Vorrunde revanchieren und andererseits hatten wir die Chance mit einem Sieg punktemässig zum Leader aufzuschliessen. Trotz zwei Spielen Pause gingen wir etwas handicapiert in den Spitzenkampf, da Erlenbach noch kein Spiel in den Beinen hatte und damit noch mit vollen Tanks antreten konnte. Von Beginn an begegneten wir den Simmentalerinnen auf Augenhöhe, erspielten uns aber die besseren Tormöglichkeiten und konnten daraus zweimal Profit schlagen. Solidarisch verteidigten wir den zwei Tore Vorsprung und tauchten immer wieder gefährlich vor dem gegnerischen Gehäuse in Erscheinung. Leider gelang uns in dieser Phase kein weiterer Treffer und wir mussten kurz vor der Pause den unglücklichen Anschlusstreffer hinnehmen.

Uns allen war bewusst, dass wir den Sieg nur mit einer weiterhin soliden Defensive und einem grossen Fight nach Hause bringen können. Entsprechend motiviert begannen wir die zweite Halbzeit und waren gewillt bis zum Schlusspfiff für den Sieg zu kämpfen. Unser Vorhaben konnten wir über weite Strecken umsetzen, blieben jedoch auf der Gegenseite auch ein ums andere Mal am Simmentaler-Defensivverbund hängen oder bekundeten etwas Abschlusspech. Mit einem überharten Einsteigen einer Erlenbacherin, welches zu unserem grossen Erstaunen nicht einmal sanktioniert wurde, begann die Partie allmählich zu kippen. Nach längerer Pflege konnte die betroffene Spielerin leider vorerst nicht mehr mittun. Dem Schreckmoment zum Trotz versuchten wir die Partie weiterhin fokussiert fortzusetzen. Dies konnten wir über weite Strecken sehr gut umsetzen, bis Erlenbach doch noch der Ausgleichstreffer gelang und wenige Zeigerumdrehungen später die Partie drehen konnte. Obwohl die verletzte Spielerin in der Schlussphase noch einmal auf die Zähne biss, konnten wir auf den Rückstand nicht mehr reagieren. Am Ende fehlte uns einfach die Kraft um die Extrameter zurücklegen und die Simmentalerinnen entsprechend unter Druck setzen zu können. Enttäuscht über die verpasste Chance mussten wir als Verlierer vom Platz und unsere Siegesserie reissen lassen.

 

Fazit:
Dank dem tollen Einsatz jeder einzelnen mitgereisten Spielerin/Torhüterin zeigten wir trotz einem dezimierten Kader eine super Leistung und beendeten das Jahr 2019 mit 14 Punkten auf dem tollen dritten Platz. Die Zeit bis zur nächsten Meisterschaftsrunde werden wir nun nutzen um uns optimal auf die restlichen Partien der Rückrunde gerüstet zu sein.

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UHC Bevaix

Tore

01' 1:0 Noemi
(Sarah)
16' 2:2 Vanessa E.
(Patricia)
18' 3:2 Cindy
(ohne Assist)
20'
3:2 Pause

25' 4:3 Vanessa E.
(Laura)
28' 5:3 Laura
(ohne Assist)
33' 6:3 Noemi
(Cindy)
33' 7:3 Laura
(Patricia)
35' 8:3 Vanessa E.
(Patricia)
40' 8:4 Endresultat

Strafen

Flamatt 1x2 Min
Bevaix Keine

UHC RW Erlenbach

Tore

00' 1:0 Laura
(Patricia)
00' 2:0 Noemi
(ohne Assist)
20' 2:1 Pause

40' 2:4 Endresultat

Strafen

Flamatt Keine
Erlenbach Keine

Kader

Flamatt mit:

Anja (T); Patricia, Vanessa E., Laura; Noemi, Sarah, Cindy; Florence

Flamatt ohne:

Maya, Vanessa C., Tamara, Ilena, Amanda