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17.11.2019Herren I

Herren I - Ligacup 1/4-Final

Im Cupviertelfinal stand diesmal ein Heimspiel auf dem Programm. Flamatt wollte diese Hürde erstmals meistern, sah sich mit Kappelen aber einem der besten Kleinfeldteams gegenüber. Das Spiel zeigte einmal mehr, zu welcher Leistung die Sensler fähig sind. Allerdings zeigte sich auch die Qualität und die Breite des Kaders von Kappelen.

Munter ging es los, Flamatt gelang ein früher Doppelschlag und lancierte damit diese Cuppartie. Es sollten noch viele weitere Höhepunkte und Stimmungswechsel folgen. Kappelen war erst einmal geschockt und fand überhaupt nicht ins Spiel. Die Auslösungen waren zögerlich und die Abschlüsse zu ungenau. Flamatt auf der anderen Seite zeigte sich spielfreudig und engagiert. Dennoch gelangen auch Kappelen zwei Tore am Stück und die gute Startphase widerspiegelte sich aus Sensler Sicht im Resultat nicht. Allerdings liessen sich die Hausherren nicht beirren und suchten weiter den direkten Weg aufs Tor. Das Spiel wog hin und her mit Toren auf beiden Seiten. Sandro Grossrieder erhöhte in der 16. Minute auf 5:3. Doch auch diesmal wusste Kappelen eine schnelle Antwort. Diesmal schlug es gleich dreimal hinter Michael Furrer im Tor der Flamatter ein. 5:6 stand es zur ersten Pause.
Ein magerer Ertrag für Flamatt trotz einer sehr starken Leistung.

Im gleichen Stile ging es weiter: vom 5:7 zum 7:7 innert wenigen Minuten. Das Spiel war völlig offen und beide Seiten wurden im Abschluss immer effizienter. Diese Effizienz ermöglichte es Flamatt auch, am Gegner dranzubleiben. Kappelen wurde nämlich immer stärker und übernahm immer mehr Spielanteile. Allerdings wehrten sich die Hausherren nach Kräften und konnten mehrmalige Rückstände wieder wettmachen. Und als der unverwüstliche Martin Mühlhauser nach 37 Minuten zum 10:10 Ausgleich traf, brandete grosser Jubel in der wahrscheinlich ausverkauften Flamatter Sporthalle auf.

Kappelen übernahm auch im dritten Spielabschnitt das Spieldiktat und zog bis zur 49. Minute auf 11:14 davon. War das die Entscheidung? Nicht an diesem Tag. Flamatt gelang noch einmal der Anschluss mit einem Doppelschlag zum 13:14. Die Halle kochte und sowohl die Fans der Freiburger, wie auch der Seeländer sorgten für tolle Cupstimmung. Kappelen erhöhte aber umgehend auf 13:15. Noch war alles möglich. Das Unmöglich traf dann auch ein. Plötzlich manövrierte sich der Schiedsrichter in den Mittelpunkt und sprach zwei völlig, sagen wir überraschende, Zwei-Minuten-Strafen gegen Flamatt aus. Kappelen nutzte die beiden Gelegenheiten und entschied die Partie (Endstand 13:18). Es war ein unwürdiges Ende einer sehr ereignisreichen und spektakulären Partie. Schade.

Kappelen gewann am Ende verdient, wäre aber diesmal zu bezwingen gewesen. Dazu reichten aber 40 überragende Minuten nicht. Dennoch bleibt das Spiel in guter Erinnerung und macht Appetit auf mehr. Mal sehen, was diese Saison für Flamatt noch alles möglich ist.

Danke allen Fans für die grandiose Unterstützung!

 

Bericht: BE

Team Sponsoren

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